Fairer Handel

Menschen winken in die Kamera.

Fair Trade Stadt Herne

Im Sommer 2021 feierte die Stadt Herne ihr zehnjähriges Jubiläum als Fairtrade-Town. Bereits seit dem 4. Juni 2011 ist die Stadt Herne als Fairtrade-Town ausgezeichnet. Die Auszeichnung ist das Ergebnis einer Vernetzung diverser Akteure, die sich gemeinsam auf der kommunalen Ebene für den fairen Handel stark machen. Seit 2011 wurde das Engagement der Stadt im zweijährlichen Turnus stets wieder bestätigt. Das Netzwerk der Steuerungsgruppe "Fair Trade Stadt Herne" setzt sich zusammen aus Vertreterinnen und Vertretern der Kommunalpolitik, Verbraucherzentrale, BUND-Herne, Kirchen, sowie Faire Kitas und Faire Schulen. Mit der Zertifizierung der "Fairen Metropole Ruhr" 2013 ist die Stadt Herne auch Teil des Regionalnetzwerkes geworden. Aus dem vielfältigen Engagement ist unter anderem das Angebot des fair gehandelten Herner Stadtkaffees entstanden, der in vielen Geschäften der Stadt zu kaufen ist.

Anfang 2022 wurde zusätzlich die Charta Faire Metropole Ruhr 2030 - Eine Fairfassung für das Ruhrgebiet vom Rat der Stadt beschlossen. Die Charta ist eine neue und gemeinsame Fairfassung von Städten, Gemeinden und Kreisen im Ruhrgebiet, die sich zu Fairem Handel und zu Fairer öffentlicher Beschaffung bekennen.

Informationen zu den aktuellen Aktionen, Veranstaltungen und Angeboten, die von der Stadtgesellschaft zur Stärkung des fairen Handels angestoßen werden, finden sich auf der Seite des Eine Welt Zentrums Herne und auf Facebook .

Aktiv gegen ausbeuterische Kinderarbeit

Fairer Handel bedeutet für die Stadt Herne auch ein Engagement gegen ausbeuterische Kinderarbeit. Mit dem Ratsbeschluss vom 21. Juni 2005 wurde entschieden, dass in der Anschaffung von ausgewählten Produkten Erklärungen der Anbieter zur Einhaltung von Standards, die ausbeuterische Kinderarbeit verhindern, eingefordert werden. Zu den Produkten gehören Bälle, Sportartikel, Sportbekleidung, Spielwaren, Teppiche, Wohn- und Kleidungstextilien, Lederprodukte, Billigprodukte aus Holz, Pflastersteine und Agrarprodukte.

Produkte, die mit den Kennzeichnungen für fairen Handel ausgezeichnet sind, werden eindeutig ohne ausbeuterische Kinderarbeit hergestellt. Das Onlineangebot www.siegelklarheit.de des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung bietet einen Überblick zu den unterschiedlichen Siegeln die Produkte kennzeichnen, bei deren Herstellung soziale und ökologische Standards beachtet werden.

Thomas Semmelmann
Telefon: 0 23 23 / 16 - 21 21
E-Mail: thomas.semmelmann@herne.de

Markus Heißler
Telefon: 0 23 23 / 9 94 97 15
E-Mail: mheissler@kk-ekvw.de

2022-04-07